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Das Fest – Filmkritik

Dieser Film das Fest aus dem Jahre 1998 von Thomas Vinterberg ist ein bedeutender Film zum Thema Kindesmissbrauch. Der erwachsene Sohn eines 65jährigen erfolgreichen Geschäftsmannes deckt auf der pompösen Familienfeier das Unfassbare und Unglaubhafte auf: Er und seine Zwillingsschwester sind vom Vater missbraucht worden. Niemand glaubt ihm, scheinbar unbeeindruckt geht das Fest weiter, der Vater bleibt wie ein Fels in der Brandung unerschütterlich, der Sohn wird hinauskomplementiert. Doch als er nicht locker lässt, als er Unterstützung bekommt, bricht allmählich die Mauer aus Verdrängnung und Verleugnung. Eine spannende Erzählung, die einen von der ersten Minute in Atem hält und allen Opfern von Misshandlung und Missbrauch Mut macht, den Kampf gegen den Täter nicht aufzugeben. Das Wichtigste dabei ist, ihm seine Reputation zu rauben. Am Ende des Films sitzt der Vater isoliert da und hat seine Macht über die Familie verloren. Das Fest ist ein psychologischer Film, der die Mechanismen von Verdrängung, Projektion, Verschiebung und Verleugnung anschaulich und nachfühlbar gestaltet. Unbedingt sehenswert!

POSTED ON 28. März 2010,

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